Darum geht's

 Unser gemeinsames Ziel: Den Königsplatz für den motorisierten Verkehr sperren – damit wir gemeinsam mehr Sicherheit, eine höhere Aufenthaltsqualität, neue Gestaltungsmöglichkeiten und eine dauerhafte Verkehrsführung erreichen, ohne dass dabei Parkplätze in der Innenstadt verloren gehen. 

Die wichtigsten Vorteile im Überblick:

  • Größere Verkehrssicherheit für Familien und ältere Mitmenschen - denn sie können das ganze Jahr über den Königsplatz unbesorgt überqueren
  • Höhere Aufenthaltsqualität auch von Oktober bis März - denn auch da gibt es gutes Wetter, das zum Verweilen einlädt. 
  • Die Chance auf einen echten Platz - nur durch eine ganzjährige Sperrung kann die Straße in einen Platzcharakter mit Sitzmöglichkeiten und Begrünung umgestaltet werden.
  • Möglichkeit zu weiteren Parkplätzen - Durch eine Einbahnstraßenregelung und die Vor-Kopf-Situation könnten weitere Parkplätze in direkter Nähe zu den Ladenlokalen entstehen.

Umgestaltung logisch fortführen

Vor einigen Jahren ist aus dem Abschnitt der Coesfelder Straße zwischen Marktstraße und Viktorstraße der Königsplatz geworden. Der Bereich wurde umgestaltet, die Bordsteine abgesenkt, der Durchgangsverkehr auf 20 km/h beschränkt und das Angebot an Außengastronomie erweitert und in der Einmündung der Marktstraße ein Wasserspiel installiert, dass jeden Sommer zahlreiche Kinder anzieht, während es sich die Eltern bei einem Kaffee oder Eis gemütlich machen können. 

CDU blockiert ganzjährige Sperrung

Probeweise wurde der Königsplatz im letzten Sommer ganz für den Verkehr gesperrt. Dies hat die Aufenthaltsqualität nicht nur für Familien deutlich erhöht, der Königsplatz hat sich dadurch zu einem lebendigen Knotenpunkt in der Innenstadt entwickelt. Die dauerhafte Sperrung wurde seitens der am Bürgerbegehren beteiligten Parteien schon länger gefordert und ihre Notwendigkeit auch von der Stadtverwaltung erkannt und in einer Beschlussvorlage zusammen mit der Sperrung von Tiber- und Marktstraße auch die ganzjährige Sperrung des Königsplatzes vorgesehen. Die ganzjährige Sperrung des Königsplatzes hat allerdings die CDU mit ihrer absoluten Mehrheit im Stadtrat verhindert. Im vergangenen Jahr wurde also der Königsplatz nach dem Kartoffelmarkt für den Durchgangsverkehr wieder geöffnet und mit dem Frühlingsmarkt im April wieder gesperrt.  

Zeitweise Sperrung sorgt für Verwirrung

Folge dieser zeitweisen Sperrung ist nicht nur, dass Kinder, die den Bereich im Sommer als geschützten Bereich kennengelernt haben, im Winter durch die flachen Bordsteine nicht einmal eine optische Grenze sehen, wenn sie sich dort bewegen. Autofahrer, die dem Navigationsgerät folgen, müssen wenden und eine alternative Strecke suchen. Bei schönem Wetter im Frühling und Herbst ist die Aufenthaltsqualität in der angrenzenden Außengastronomie geringer, häufig parken sogar Fahrzeuge im Halteverbot auf den Gehwegen. Für die vielen Besucher des Dülmener Winters wird die Überquerung des Königsplatzes auch im Winter zur gefährlichen Herausforderung. 

Ratsbürgerentscheid dank Druck durch das Begehren

 Ziel des von SPD, Grünen und FDP gestarteten Bürgerbegehrens war eine ganzjährige Sperrung für den Verkehr. Nur wenige Wochen später folgte die CDU, die noch im Dezember die halbjährlich wechselnde Schließung durchgesetzt hat, und beantragte den Ratsbürgerentscheid, der nun parallel zur Kommunalwahl stattfindet.   

Klare Vorteile bei ganzjähriger Sperrung

 Die Vorteile einer ganzjährigen Sperrung wären die größere Verkehrssicherheit, eine höhere Erholungs- und Aufenthaltsqualität, eine dauerhafte Regelung der Verkehrsführung und die Möglichkeit, den Platz langfristig unter Berücksichtigung der Rettungswege so zu gestalten, dass noch mehr Aufenthaltsqualität erreicht wird, zum Beispiel durch einzelne Bäume, Sitzgelegenheiten oder ein kleines Spielgerät.
Parkplätze würden durch diese Umgestaltung nicht verloren gehen, da diese sich alle östlich der Viktorstraße bzw. westlich der Marktstraße befinden. Möglicherweise könnten durch die Umstellung der betroffenen Straßen auf eine Einbahnstraßen- oder Sackgassenregelung hier sogar weitere Stellplätze geschaffen werden.

Stimmen Sie deshalb am 13. September mit JA!